Naturheilpraxis Ulrike Ziegler

 

 

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren. Wo sie dies nicht fertig bringt, dort mache ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus." (Paracelsus 1493-1541)

 

Neben dem Aderlass, dem  Schröpfen, der Blutegelbehandlung und dem Canthariden-pflaster, gehört das Baunscheidtverfahren  zu den Ausleitenden Therapieverfahren.

Ausleiten ist deshalb wichtig, weil nach dem Prinzip der "überlaufenden Mülltonne" Stoffwechselprodukte durch Fehlernährung, Umweltgifte, Medikamente, Alkohol, Fäulnis und Gärung und Krankheitserreger im Körper angesammelt werden und zu Erkrankungen wie Muskelschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Gelenkschmerzen, Hautausschlägen, Rheuma, Gicht, Migräne und vielem mehr führen können

Das Baunscheidtverfahren ist eine großflächige Hautreiztherapie, die durch Sticheln (mit dem sog."Lebenswecker") und anschließendes Einreiben mit einem speziellen Öl eine Reizung der Haut verursacht. Dadurch erzielt man eine Aktivierung innerer Organe und setzt einen Entzündungsreiz, der entgiftend und ausleitend wirkt.  Hautreizmethoden, die einen künstlichen Hautausschlag bewirken, werden seit alters in der Medizin verwendet.

Entwickelt wurde dieses Verfahren von dem Feinmechaniker Carl Baunscheidt vor etwa 100 Jahren.  Dazu bediente er sich eines Nadelinstrumentes, des sogenannten "Lebensweckers" und eines hautreizenden Öles. Durch ihn wurde das Baunscheidtverfahren im 19. Jahrhundert weltbekannt, es wurden ihm über 50 Indikationen zugeschrieben.

Das Baunscheidtverfahren fragt nicht nach dem Namen der Krankheit, sondern geht davon aus, dass etwas Störendes aus dem Organismus wieder herausgehört.

Sehr gute Erfolge werden heute bei folgenden Beschwerdebildern erzielt:

  • Schmerzen durch degenerative Veränderungen des Bewegungsapparates.
  • Allgemeine Infektanfälligkeit und chronische Infekte. (hier wirkt auch sehr gut eine schonende Eigenblutbehandlung, bei der nur ein Tropfen Blut aus dem Finger entnommen werden muss)
  • Akute und chronische Entzündungen (z.B. chron. Harnwegsinfekte im Bauchbereich bei: Reizmagen ("nervöse Gastritis"), Magenschwäche, exkretorische Pankreasschwäche, chron. Obstipation Reizkolon, etc.
  • psychische Erkrankungen ( Psychische Labilität, vegetative Dysregulationen, klimakterische Depressionen, Melancholie)

·         Bei Kindern: Infekt anfällige Kinder mit z.B. chron. Mandelentzündung (hier wirkt auch sehr gut eine schonende Eigenblutbehandlung, bei der nur ein Tropfen Blut aus dem Finger entnommen werden muss)

  • Nach Aschner sind auch Schwindel und Ohrensausen Indikationen

 

 

 

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