Naturheilpraxis Ulrike Ziegler
  1.  

 Man nennt die Behandlung mit Blutegeln auch den „kleinen Aderlass“. Neben dem blutigen Schröpfen, Baunscheidtieren, Canthariedenpflaster, gehört die Behandlung mit Blutegeln zu den Ausleitenden Therapieverfahren.

Die Blutegelbehandlung hat ganz allgemein eine entgiftende, blutreinigende, stoffwechselverbessernde, gefäßstärkende  und immunstärkende Wirkung.

Viele schmerzgeplagten Menschen würden nicht mit Ekel, sondern mit Hochachtung reagieren, wenn sie die heilsame Wirkung dieser kleinen Helfer kennen würden. Jeder, der einmal erlebt hat, wie er nach monatelangen Knieschmerzen bereits nach einer Behandlung wieder schmerzfrei Treppensteigen kann, wird dem kleinen Blutsauger Achtung entgegenbringen.

 Blutegel wirken lokal aber auch auf den gesamten Organismus. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und können daher bei vielen Formen von Entzündungen eingesetzt werden Sie helfen bei Erkrankungen des Gefäßsystems, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und bei vielen anderen Erkrankungen wie Furunkel, Abszesse, Migräne, Depressionen, chronischen Schmerzen, Tennis- oder Golferellbogen, Schulter-Arm-Syndrom, Blutergüssen, Periodenschmerzen, Tinnitus, Blutdruckerkrankungen, Venenentzündungen, Hüft- oder Kniegelenksbeschwerden, Durchblutungsstörungen, Nebenhöhlenentzündungen, Hämorrhoiden, Schwindel, Zerrungen, Prellungen und so weiter und so fort.

 Beim Ansetzten sprüht der Blutegel eine Art Weichmacher auf die Haut und sägt sich dann mit seinen Zahlfeilen in die Haut, das Ganze ist nicht schmerzhafter als ein Mückenstich, ist auch verständlich, die Tiere haben kein Interesse daran, Aufmerksamkeit zu erregen um ungestört saugen zu können Wenn er sich festgesaugt hat, spürt man gar nichts mehr. Der Blutegel darf keinesfalls gewaltsam entfernt werden, das könnte zu Entzündungen führen. Er bleibt in der Regel an der Stelle, an der er angedockt hat bis er fertig ist, das kann zwischen 20 Minuten und einer Stunde dauern, manchmal auch etwas länger, dabei nimmt er ca. 10 - 20 ml Blut auf, je nach Größe. Ist er satt, lässt er sich einfach abfallen und braucht ca. 1 Jahr keine Nahrung mehr. Dann beginnt das Nachbluten, das nicht Unterbunden werden soll. Es kann 10 und mehr Stunden dauern.

Die heilende Wirkung kommt von den Sekreten, die der Blutegel während des Saugens in die Wunde abgibt, das bekannteste ist das Hirudin.

Normalerweise heilt die Bissstelle in kurzer Zeit so ab, dass nichts mehr zu sehen ist, evtl. bleibt aber auch eine kleine Narbe. Jucken und Rötung nach der Behandlung sind normal und verschwinden wieder, Wundinfektionen kommen selten vor, wenn man die Bissstelle in Ruhe lässt und nicht kratzt.

Da die Wunde sehr lange und sehr stark nachblutet ist die Blutegeltherapie nicht geeignet bei Patienten, die mit einer schlechten Wundheilung zu rechnen haben oder Blutverdünnende Mittel einnehmen

 Abszess
akute oberflächliche Thrombose (Phlebitis)
Akute Venenentzündung
arterielle Hypertonie
Arthritis
Arthrose
Bandscheibenproblemen
Basedow’sche Erkrankung
Beinvenenthrombose
Besenreiser-Varikosis
Besenreiser-Venen
Blutdruckerkrankungen
Bluthochdruck
Chronische Augenentzündungen
chronische Entzündungen
Chronische Sinusitis
Chronische Thrombose
Chronische Venenentzündung
Eitrige Lymphdrüsenentzündung
Entzündung der Unterhaut
Furunkel
Gallenkoliken
Gelenkrheumatismus
Gicht
Hämorhoiden
Hirnhautentzündung
Hüftgelenksarthrose
Hüftgelenksschmerzen
Karbunkel
Klimakterische Beschwerden
Kniegelenkentzündung
Knochenmarkentzündung
Kopfschmerzen
Latente Blutvergiftung
Lymphdrüsenentzündung
Mandelabszess
Ménièresche Erkrankung
Meningitis
Migräne
Mittelohrentzündung
Nasennebenhöhlenentzündung
Ohrgeräusche/Tinnitus
Phlegmone
Polyarthritis
Rezidivierende Thrombophlebitis
Rippenfellentzündung
Schilddrüsenüberfunktion
Schnupfen
Schwerhörigkeit
Schwindel
Sinusitis
Unterschenkelgeschwüre

naturheilpraxis-ziegler@email.de